Eröffnungsmatinee der Stadt Wetzlar im Rosengärtchen

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Shanty-Chor „Achtern Diek“ eröffnet das Sommermatinee der Stadt Wetzlar

 

Nach einer gefühlten Ewigkeit hatte der Chor nach zweijähriger pandemie-bedingter Pause endlich wieder die Gelegenheit eines öffentlichen Auftrittes.

Anlässlich der Saisoneröffnung der Wetzlarer Sommermatineen hatte der Shantychor am 8.Mai einen Auftritt im Rosengärtchen.

Bei herrlichem Wetter hatte sich sogar eine wenn auch kleine Schar von Zu-hörern (ca. 100 Personen) eingefunden um den Liedern von der Seefahrt zu lauschen.

Petra Dern und Ingo Ingwersen am Akkordeon sowie Jürgen Frey an der Gitarre eröffneten das Konzert mit „Biskaya“.

Nach einer kurzen Begrüßung der Zuhörer durch den Stadtkämmerer und Kulturdezernenten der Stadt Michael Kratkey, ging es sofort weiter mit „Wir sind auf dem richtigen Dampfer“. Das wir aus Wetzlar sind, wurde mit dem Song „Die Sänger von der Lahn“ (der Text ist von unserem ältesten Mitglied Horst Wiemer, die Melodie von unserem Chorleiter Ingo Ingwersen) klar gemacht.

Andreas Klingelhöfer erzählte dann in dem Lied „Kapitän“ von einem Seemann der irgendwo im Stillen Ozean davon träumt, bald wieder einmal nach Hamburg zurückzukehren.

 

Ohne Unterbrechung ging es mit dem Medley „Fahr mich in die Ferne“ weiter. Es folgten „Wir lieben die Stürme, die brausenden Wogen“.
Der von unserem Kameraden Herwig Michl umgedichtete Song „My Bonny“ auf Wetzlarer Platt durfte natürlich auch nicht fehlen.

Bei „La Paloma“ wurde von den Besuchern teilweise mitgesungen und mitgeschunkelt. „Aloha oe“ und „Auf Jamaika“ waren die nächsten Songs, bevor mit „Wir lagen vor Madagaskar“ die erste Hälfte unseres Auftrittes abgeschlossen wurde.

Nach einer kurzen Pause (Durst ist die größte Plage) begann die zweite Hälfte mit „Seemann deine Heimat“, „Anker auf“ und „Capitano“. Bei dem immer wieder gern gehörten Song „Auf der Reeperbahn“ wurde auf den Rängen kräftig mitgeschunkelt. Auch „Santiano“ dargeboten von Herwig Michl und „Einmal noch nach Bombay“ von Dieter Stollberg wurden vom Publikum mit Beifall bedacht.

Nach „Der Hamburger Veermaster“ vorgetragen von Manfred Hollfoth und „Rum aus Jamaika“ gesungen von Michael Porst wurden noch „Wolken, Wind und Wogen“ besungen, bevor nach fast zwei Stunden mit „Ave Maria der Meere“ vorgetragen von Dieter Stollberg unser Auftritt zu Ende ging.

Text:   Paul Wegmann
Fotos:  Monika Klingelhöfer