Archiv 2021

Hier findet man nochmal alle Berichte von 2021 zum Nachlesen

August 2021_Bordfest

2 Jahre 32 Tage und 2 Stunden hat es gedauert, bis wir endlich wieder unser traditionelles und beliebtes Bordfest mit einem Tag der offenen Tür im Marineheim feiern konnten.

Am 21.08.2021 war es soweit, Punkt 15.00 Uhr konnte der 1. Vorsitzende Manfred Roth bei herrlichem Sonnenschein die trotz Coronabedingter Auflagen zahlreich erschienenen Gäste begrüßen und das Fest eröffnet.

Kaffee und Kuchen waren in genügender Menge vorhanden, für gekühlte Getränke war ebenfalls bestens gesorgt.

Frank und Markus hatten alle Hände voll zu tun, um die durstigen Kameraden mit Getränken zu versorgen. Unser Smutje Heinrich hat mit schmackhaftem Rollbraten und Grillwürstchen unterstützt von Monika und Susanne für das leibliche Wohl der Gäste gesorgt, die bereitgestellten Salate (gespendet von Kameradinnen) wurden gerne angenommen. Dafür ein herzliches Dankeschön an die Spenderinnen.

Bei vielen war es eine Freude endlich einmal wieder in großer Runde Freunde und Bekannte zu treffen und sich zu unterhalten, Gesprächsstoff gab es nach so langer Zeit genügend.

Nachdem Kaffee und Kuchen verzehrt waren, betrat der Shantychor „Achtern Diek“ der Marinekameradschaft unter Leitung von Ingo Ingwersen die Bühne und unterhielt die Gäste mit einigen Seemannsliedern. Mit „Volldampf voraus“ ging es auf die musikalische Seereise, weiter ging es mit „Bye, Bye Roseanna“ vorgetragen von unserem stimmgewaltigen Chormitglied Harry. Mit dem Medley „Fahr mich in die Ferne“ ging es vom Nordsee- strand weiter mit „Einmal noch nach Bombay“. Das immer wieder gern gehört „My Bonny“ (in hessischer Mundart) vorgetragen von Herwig Michl kam als nächstes. Mit dem Medley „Anker auf und Tipperary“ verabschiedete sich der Shantychor in die Pause und überließ die Bühne den Steindorfer Stimmbandquälern unter der Leitung von Thoms Viehmann.

Nach dem Song“ Freibeuter der Meere“ ging es mit „Feste Fründe“ in die „Kleine Kneipe“ um „Griechischen Wein“ zu genießen, mit „Polka, Polka“ verabschiedeten sie sich und machten die Bühne frei für den Shantychor, der mit „Rum aus Jamaica“ über die Trinkfestigkeit der Seeleute berichtete, die dann den Mädchen „Auf Jamaika“ rote Rosen schenken. Mit dem Medley „Wir lieben die Stürme“ mit „Sloop John Be“, dem „Hamburger Fährmaster“ und „Auf der Reeperbahn nachts um halb eins“ zeigte der Chor, dass die coronabedingte fast zweijährige Probenzwangspause kaum Auswirkung im Bezug auf Text und Gesang hatte.

Mit dem Lied „Ave-Maria der Meere“ vorgetragen von Dieter Stollberg zu dem auch die Stimmbandquäler nochmals auf die Bühne kamen, endete die musikalische Darbietung der beiden Chöre.

Die Pause zwischen den Gesangsdarbietungen wurde vom 1. Vorsitzenden genutzt, um zusammen mit seinem Stellvertreter Matthäus Hansbauer sowie dem Landesgruppenleiter des DMB Harald Mäßer, Ehrungen für langjährige Mitgliedschaften im Deutschen Marinebund vorzunehmen.

Geehrt wurden für

40 Jahre Manfred Hollfoth
25 Jahre Petra Dern
10 Jahre Erhard Adamietz Hans Faust
Hans Jürgen Hardt Ingo Ingwersen
Dieter Kraft Monika Klingelhöfer
Helmut Kräuter Patrick Kräuter
Ruth Suhrborg Günter Schmidt
Paul Wegmann

Das schöne Wetter animierte einige standfeste noch bis weit nach Einbruch der Dunkelheit auszuharren, insgesamt war es ein schöner Tag, der von allen sehr genossen wurde.

Allen Helfern, die mit dazu beigetragen haben diesen Tag zu gestalten ein herzliches Dankeschön. Vor allem unserem Kameraden Ulli Fuhrmann der mit seiner Reinigungsfirma das Heim wieder auf Hochglanz gebracht hat. Ein Dankeschön auch an die Steindorfer Feuerwehr, welche die Bierzeltgarnituren zu Verfügung gestellt hat.

Ein großer Dank auch an die Steindorfer Fasnachts-Freunde, die uns ihr Beschallungs-Equipment zur Verfügung gestellt haben, ein besonderer Dank an Marcel Serkis der die Anlage eingerichtet und betrieben hat.

Text: Paul Wegmann

 

Shanty-Chor im Alten- und Pflegeheim „Erdbachtal“ in Breitscheid-Medenbach

Bei herrlichem Sonnenschein konnten wir auf der Terrasse des Pflegeheims den Bewohnern/ Bewohnerinnen sowie dem Personal mit unseren Liedern von Seefahrt, Freiheit und fernen Ländern einen beschwingten Nachmittag bescheren. Mit Lieder wie „Der Junge mit dem Tüddelband“, „My Bonnie (auf hessisch)“, „Rum aus Jamaika“ oder unserem Lied „Die Sänger von der Lahn“ um nur einige zu nennen kam schnell eine gute Stimmung auf, vereinzelt wurde sogar zu den Melodien getanzt. Trotz einiger kleiner Textunsicher-heiten (durch fast zwei Jahre ohne vernünftige Chorproben blieb doch
einiges auf der Strecke) hat der Chor sich gut dargestellt und alle kamen auf ihre Kosten. Auch die Bewohner des Heims, die leider (bedingt durch immer noch vorherrschende Coronamaßnahmen) nicht von ihren Angehörigen besucht werden konnten, hatten viel Spaß an den Darbietungen des Chores.
Es war ein sehr schöner Tag, der vielleicht wieder einmal nachgeholt werden kann.
Leider hat niemand an einen Fotoapparat gedacht, so dass es keine Bilder gibt.

Text: Paul Wegmann

 

Jahreshauptversammlung 2020/2021 der MK-Wetzlar

Zur Jahreshauptversammlung für die Jahre 2020 und 2021 am 23.10.2021 die durch Coronaverordnungen ausgefallen bzw. verschoben werden mussten, begrüßte der 1.Vorsitzende Manfred Roth 30 Vereinsangehörige sowie den DMB Landesverbandsleiter Harald Mäßer. Als Neumitglied wurde Albert Horn vorgestellt, der als Tauch-meister auf dem Minenjagdboot „WETZLAR“ Dienst tat.

Unser Kamerad Christof Kräuter wurde für 10 Jahre Mit-gliedschaft im Deutschen Marinebund „DMB“ mit einer Urkunde geehrt.
Für die Totenehrung bat der Vorsitzende die Anwesenden sich zu erheben und den verstorbenen Kameraden mit einer Schweigeminute zu gedenken.
Im Anschluss daran wurde die ordnungsgemäße Einla-dung, Anwesenheit und Beschlussfähigkeit festgestellt, woraufhin die Tagesordnung genehmigt wurde.

Es folgten die Geschäftsberichte des Vorsitzenden Manfred Roth, des Kassierers Jürgen Frey, des Kassen-prüfers Heinrich Bartelmann, des Shantychor-Sprechers Herwig Michl, der Bericht der Bordnachrichten- redaktion durch Karmen Schimanski sowie der Heimcrew durch Dieter Stollberg.

Die Entlastung des Vorstandes erfolgte nach der Aus- sprache.

Vor der Pause wurden die ausstehenden Vorstands- wahlen unter Leitung von Harald Mäser und Stadtrat Karl-Heinz Kräuter durchgeführt.

Zur Wahl für 1 Jahr standen der Vorsitzende, die Schrift-führerin, der 1. Kassenprüfer, der Beisitzer ZBV und der Heimwart.

Für die Amtszeit von 2 Jahren standen zur Wahl (stellv. Vorsitzender, stellv. Kassierer, stellv. Schriftführer, Shantychohr-Sprecher, Beisitzer Bau, 2.Kassenprüfer, stellv. Chorsprecher)
Nach einer Pause, in welcher sich alle Kameradinnen und Kameraden mit dem von Christof Kräuter zubereiteten und z.Teil gesponserten Hackbraten mit Brot stärken konnten, teilte der Vorsitzende Manfred Roth mit, das der Mitgliedsbeitrag auch weiterhin nicht erhöht wird.

Ein Buch mit dem Titel „Die Geschichte der Minensucher“ bei welchem er als Co-Autor mit gearbeitet hat und über ihn bezogen werden kann, wurde von ihm vorgestellt.

Als Ehrenmitglieder wurden Horst Wiemer und Manfred Rüfereck einstimmig ernannt.

Allen Kameradinnen und Kameraden sei an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich für die jahrelange und gute Arbeit in der Kameradschaft gedankt. Dem neuen Vor-stand viel Erfolg und gutes Gelingen.

Der neue Vorstand besteht insgesamt aus:

Manfred Roth (Vorsitzender)    

Matthaeus Hansbauer (stellv. Vorsitzender)

Jürgen Frey (Kassierer) 

Karmen Schimanski (Schriftführerin + Redaktion Bordnachrichten)

Günter Schmidt (stellvertr. Schriftführer)

Stefan Koch (stellv. Kassierer)

Herwig Michl (Chorsprecher)

Dieter Kraft (stellvertr. Chorsprecher)

Paul Wegmann (Bauwesen u. Administrator Homepage)

Petra Dern (Kassenprüfer)

Andreas Klingelhöfer (stellv. Kassenprüfer)

Albert Horn (Beisitzer ZBV)

Für den Heimwart konnte kein Bewerber gefunden werden

Text: Paul Wegmann

 

Labskaus-Gala am 20.11.2021

Labskaus schmeckt besser als es aussieht

Nachdem im vergangenen Jahr 2020 beide Termine sowie der Termin im Frühjahr 2021 coronabedingt ausgefallen sind, war es mit entsprechenden Maßnahmen wieder möglich, einen kleinen Kreis von Gästen (es waren nur 40 Personen zugelassen) an diesem Abend zu empfangen.

Die erforderliche Überprüfung der Corona-Impfnachweise die vor dem Eintritt überprüft wurden, ging schnell von statten, so dass niemand lange im Kalten warten musste.

Kurz nach 19:00 Uhr waren auch alle Gäste anwesend und hatten ihre Plätze eingenommen.

Zügig wurden die vorbereiten Portionen verteilt. Um sicher zu stellen, damit alle satt werden konnten, war auf den Tischen zusätzlich für Nachschlag gesorgt. Der traditionelle „Köm“ nach dem Essen wurde gerne angenommen, auch wenn die darin enthaltene Sprotte nicht jedermanns Geschmack traf,

aber sie gehört nun mal dazu.

Die personell etwas eingeschränkte Labskaus-Crew mit Klaus, Heinrich, Markus, Frank und Ute hatten wieder einen tollen Job gemacht und den Gästen hat es gefallen, was auch daran zu erkennen war das einige bis nach Mitternacht ausgehalten haben.

Auf die Frage was eigentlich als Zutaten im Labskaus verwendet wird, kam kurz und bündig (fast ostfriesisch kurz) die Antwort: Fleisch, Kartoffeln und was sonst noch rein gehört

Auch „Labskaus To Go“ wurde angeboten, so dass jeder der keinen Platz im Vereinsheim gefunden hat, nicht darauf verzichten musste.

Text: Paul Wegmann